Archiv für Oktober 2008

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Goodbye Tempelhof – Wieder ein Stück Deutsche Geschichte weniger

Oktober 30, 2008

Heute ist es also wieder so weit, ein Stück deutsche Geschichte wird geschlossen. Der Berliner Flughafen Tempelhof wird heute nach 85 Jahren geschlossen. Als letzte Flugzeuge werden heute ein „Rosinenbomber“ und eine Junkers Ju-52 starten.

Tempelhof, heute immer noch das Symbol schlechthin der Berliner “Luftbrücke“. Während 1948 bis 1949 musste auf Grund der sowjetischen Blockade der Westteil Berlins durch die Luft von den Aliierten mit Lebensmittel versorgt werden, neben Tempelhof wurden auch noch Gatow und der damals eigens dafür eröffnete Flugplatz Tegel angeflogen. Und sowas soll jetzt entgültig stillgelegt werden???

Klar, dass die Passagiermaschinen nicht mehr vom Tempelhof starten, jedoch hätte man ihn ruhig für kleiner Privatflieger weiter betreiben gekönnt. Leider haben dies nur ca. 530000 Berliner genauso gesehen, die 2007 beim ersten Volksentscheid Berlins für den Weiterbetrieb stimmten, leider zu wenig – 610000 Stimmen wären nötig gewesen.

Schade, eigentlich, Ostern 2005 war ich das letzte mal im Flughafengebäude, natürlich auch am naheliegenden Denkmal selbst. Leider war dies wohl für mich das letzte mal, da Deutschland wiedermal vor der Vergangenheit von Ost und West davon läuft. Ich bin mal gespannt, was als nächstes kalt gemacht wird.

Berlin-Tempelhof wird also nur noch u. a. im 1989 gedrehten Indiana Jones-Film (Indiana Jones und der letzte Kreuzzug) sowie in der alten Sat1-Serie Helicops bei mir weiterleben, sollte diese TV-Serie endlich mal wieder ausgestrahlt werden, früher immer geschaut :) . Wie wäre es mal mit einen Sat1/Pro7/Kabel1-Serien-PayTV-Ableger??? Maxdome (gibt’s da Helicops eigentlich?) ist nicht wirklich eine Alternative, kostet viel zu viel Geld und die Bildqualität ist auch net grad das feinste.

Aber wieder zurück zum Berliner Flughafen Tempelhof, heute ab 20:15 Uhr sendet der RBB knapp 4 Stunden einen Themenabend unter den Titel „Goodbye Tempehof“ mit Dokumentation, Rückblicke sowie mehreren Liveschalten zum Flughafen u. a. mit den letzten beiden startenten Flugzeugen.

Im Internet gibt es auch reichlich Multimediadateien, Rundschau online hat eine gute Chronologie unter den Titel „Tempelhof – Ein Stück Geschichte“ online gestellt. Tagesschau.de blickt schonmal zurück auf die Vergangenheit, sowie vor auf heute Abend mit einen kleinen Video, aus der Tagesschau. Focus online berichtet unter der Überschirft „Wowereit verteidigt Schließung des Flughafens“ ebenfalls vom Ende der 85-jährigen Flughafenära. Bei der Mitteldeutsche Zeitung gibt es zwar auch einen Artikel, jedoch verlinke ich ihn hier nur mal wegen den Bild, sowas gab es zwar in letzter Zeit immer seltener, jedoch ab Morgen garnicht mehr. Schade drum.

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How do you do? – Guten Tag!

Oktober 30, 2008

How do you do? Nun hat es also auch die ARD-US-Korrespondenten erwischt, mit dem „How do you do?“-Problem. Aber was antwortet man nun auf die Frage, „How do you do?“?

Vielleicht hilft ja auch eine Übersetzung ins Deutsche, so würden diese vier Wörter eins zu eins übersetzt heißen:

„Wie geht es dir?“

Als Antwort würde dann natürlich „gut“ genau passen. Jedoch leider ist dies nicht die richtige Übersetzung bzw. Antwort. „How do you do?“ ist eine Begrüßungsform, wie z. B. Grüß Gott oder Servus im Deutschen, also antwortet man natürlich immer mit dem gleichen Satz „How do you do?“ auf so eine Anfrage.

Leider, exakt dies beachtete heute gegen 7:40 Uhr im ARD-Morgenmagazin in einen Beitrag zur US-Präsidenten-Wahl 2008 die ARD-Korrespondentin Ina Ruck nicht. Anstatt mit dem gleichen Satz „How do you do?“ zu antworten, verlies sie sich zum „good“ verleiten, was natürlich totaler Blödsinn ist und den deutschen Englischlehrern sicherlich die Haare zu Berge stehen lässt. Sowas passiert also auch in einer öffentlich-rechtlichen Senderanstallt.

Aber ist ja nicht so schlimm, wo Menschen sind, werden auch Fehler gemacht. Das einzige was mich bei diesen Interviews immer ankotzt ist, dass man trotz 2er Tonspuren (exklusive DD5.1-Spur) es nicht packt, auf der 2. Tonoption diese Interviews nur im O-Ton zu senden. Dies sollte doch irgendwann auch im Ersten möglich sein. Premiere schaft es doch auch, u. a. z. B. bei der Formel 1. Dort ist die Tonoption 1 immer mit Übersetzer, die Tonoption 2 meistens mit Originalton, jedoch leider auch nicht immer :( .

Vielleicht finde ich auch noch den Beitrag in der „Das Erste – Videothek“, jedoch bei der Unordnung dort, gehe ich mal nicht davon aus.

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Scheiße scheiße scheiße – …

Oktober 29, 2008

Scheiße, scheiße, scheiße. So was gibt es doch nicht, 2x in letzter Sekunde verloren:

Endstand 1:1 – 82. Minute der Koblenzer Ausgleichstreffer von Kuqi, natürlich, wie soll es anders sein, aus einer Abseitsposition.

Endstand 61:55 – 2,8 Sekunden vor Ende trifft Tübingen den letzten 3er der Partie, natürlich, wie soll es anders sein, ohne jegliche Verteidigung der Brose Baskets Bamberg, besser gesagt dank Arbeitsverweigerung der Bamberger Spieler.

Super oder???

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Ab 18. November 2008 RTL in 16:9 – HD-Ausstrahlung frühestens 2020

Oktober 27, 2008

Langsam aber sicher bewegt sich doch noch etwas in Sachen 16:9 und Privat-TV. Nach N24, die seit letzter Woche komplett auf 16:9 umgestellt haben, folgt nun auch endlich Deutschlands führender Privat-TV-Sender RTL ab den 18. November 2008 diesen Trend. Ab Mitte November werden künftig die kompletten RTL-Eigenproduktionen, wie Nachrichten und Magazinsendungen, auf das Bildformat 16:9 umgestellt. Hiervon sind folgende RTL-Sendungen betroffen:

  • Punkt 6
  • Punkt 9
  • Punkt 12
  • Explosiv – Das Magazin
  • Exclusiv – Star-Magazin
  • RTL aktuell
  • Das Wetter
  • Nachtjournal / Wetter
  • RTL aktuell Weekend
  • Das Wetter Weekend
  • Explosiv – Weekend
  • RTL Shop

Neben dem Hauptkanal der RTL-Sendergruppe sollen auch ab den 18. November 2008 die RTL 2 News sowie das komplette n-tv-Nachrichtenprogramm (exklusive älterer n-tv Reportagesendungen) ausschließlich im Breitbildformat 16:9 produziert sowie gesendet werden.

HDTV frühestens ab 2020, wenn überhaupt, so heißt es seitens RTL:

RTL wird erst mit Planungen für HDTV beginnen, wenn eine 10-prozentige Erreichbarkeit der Fernsehhaushalte vorliegt.

Bedeutet im Klartext, erst sobald genügen HDTV-fähige Receiver und Fernseher in deutschen Haushalten stehen, wird RTL den HDTV-Start planen, nicht starten, sonst eigentlich nichts, ausgenommen unzählbarer Markt- und Technikbeobachtungen wird RTL auf diesen Gebiet bis zur 10%-Hürde nichts betreiben.

Bis jetzt gibt es in Deutschland magere 4 HD-Vollprogramme, darunter 2 vom Bezahlsender Premiere, dieser verlangt wiederum, für teilweise mangelnde HD-Qualität, 20 Euro pro Monat. AnixeHD ist der einzige 24h-HD-FreeTV-Sender Deutschland, dazu kommt noch ArteHD mit ausgewählten HDTV-Sendungen im Programm. Die öffentlich-rechtlichen Sender planen zwar für 2010 den Beginn Ihrer regulären HDTV-Ausstrahlungen, jedoch ob dies so kommen wird, ist wohl mehr als fraglich, zu hoffen ist es aufjeden Fall.

 

DEUTSCHLAND BRAUCHT MEHR HD-SENDER!!!

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Surftipp: Bundestrainer in der Ballack-Krise

Oktober 26, 2008

Bundestrainer in der Ballack-Krise
Der Abschied vom netten Herrn Löw

Auch mal ein Lob an die FAZ, die einen wirklich interessanten Artikel über den Konflikt zwischen Michael Ballack und Joachim Löw veröffentlich hat.

Michael Horeni schreibt hier nicht nur über Aktuelles, wie z. B. dem FAZ-Interview womit alles begann, sondern blickt bis hin zur Klinsmann-Ära zurück, wo Joachim Löw als Co-Trainer seitdem im Blickpunkt der Bundesrepublik Deutschland stand. Aber liest selber weiter:

http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~EE36BD6F66F95415CABB64BA1C7BB4844~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

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Mc Donalds – I’m lovin’ it!!!

Oktober 22, 2008

I’m lovin’ it, oder doch Ich liebe es??? Aber ist ja egal, ist ja eigentlich im Großen und Ganzen das selbe:

So kauft man dort ein, gut man unterstützt dadurch zwar nicht grad die Deutsche Wirtschaft, aber dafür die eigenen Geldbeutel. Für exakt 3 Leute hat dieses Essen gereicht und das für einen Euro, also 33 1/3 Cent pro Person, was will man mehr :).

EDIT: Sehe gerade, die hat sich ja vertippt, natürlich 2x Cola ;)

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DSF ab Anfang 2009 in 16:9!!!

Oktober 18, 2008

Wer hätte das gedacht, gegen Anfang 2009 wird das DSF eine komplette 16:9 Umstellung vornehmen, wie ich heute erfuhr. (Keine 0815-Quelle!!!)

Bereits seit Januar 2008 Frühling 2007 laufen die 1. Vorbereitungen für eine komplette 16:9 Austrahlung. So wurden seitdem bereits alle DFB-Juniorenländerspiele sowie immer mehr DSF-Eigenproduktionen (Freundschaftsspiele, Uefa Cup-Spiele usw.), neben den 2. Liga- sowie Bundesligaberichten im Breitbildformat produziert. Bereits im Februar 2008 August 2007 hat man die ersten Sendungen komplett im 16:9-Format gesendet, jedoch noch in 4:3 letterbox mit erheblichen Qualitätsverlusten. Vorallem konnte man auf einen TV-Monitor mit weniger als 1 Meter Durchmesser die Zeit sowie den Spielstand in der DFB-Grafik nicht mehr entziffern:

  

Diese angesprochenen Qualitätsverluste führte schlussendlich am 28.05.2008 wieder dazu, die in 16:9 proudzierten Sendungen (u. a. alle Juniorenländerspiele) weiterhin in 4:3 auszustrahlen, diesmal als Pan&Scan-Variante. Das DSF wiederum bekommt weiterhin das 16:9 Signal nach Ismaning geliefert, um aus diesen Bildmaterial später, ohne Qualitätsverluste, Beiträge schneiden zu können. Immer wieder gab es einige Außnahme, wo doch noch in 4:3 LB übertragen wurde.

Das DSF Bild ab 2009 wird folgendermaßen aussehen:

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Wie ausländische Reiseführer unser Land präsentieren

Oktober 14, 2008

Der Schlusslichtbereich von Tagesschau.de ist eigentlich immer ein Blick wert, aber heute ist es wirklich mehr als nur der eine Blick wert. U. a. Korrespondentin Kerstin Zilm von DLR/DLF begutachtete heute, anläßig des 12. Berliner Tourismusgipfels, von 5 Ländern Reiseführer, wie diese so über Deutschland denken. Gut, diese sind nicht die neuesten Auflagen, jedoch gibt so etwas doch immer wieder einen guten Überblick, wie das Ausland über uns denkt.

Angefangen mit Teil 1, über die USA, so schreibt man dort, dass man in Deutschland nur mit Grund lächelt. Also haben wir eine durchaus pessimistische Einstellung, warnt uns dieser US-Reiseführer und so unrecht hat er eigentlich gar nicht. Wenn man lächelt bzw. lacht, dann findet man doch auch einen Grund.

Weiter heißt es dass uns der Autor dazu rät, auf „Wie geht’s?“ genauso wie auf „Einen schönen Tag“, vom amerikanischen „Have a nice day“ abgewandelt, zu verzichten. Ist zwar nun alles schön und gut, jedoch stimmt dies nicht ganz. Vorallem in Chaträumen bzw. ICQ wird oft „Und wie geht’s“ geschrieben, jedoch bekommt man da oft nur als Antwort „Geht schon, gut oder halt scheiße“, dass stimmt wiederum mit dem nächsten Punkt vom Autor über ein: „Deutsche hassen Geschwätz“ auch das es einen eigentlich egal ist, ob er einen guten oder schlechten Tag hat, stimmt überein, aber man frägt halt, zumindest wenn man frägt, der Höfflichkeit wegen.

Dann mal was wirklich interessantes:

„Deutsche verabscheuen Regelverstöße“, warnt ein anderer Reiseführer. „Wer zum Beispiel auf Rolltreppen nicht wie vorgeschrieben rechts steht, wird angerempelt, umgerannt und angebrüllt.“

Ob er gleich angebrüllt wird, wage ich zu bezweifeln, jedoch macht man sich schon irgendwie aufmerksam, wenn die komplette Rolltreppe frei ist und 2 (meistens ältere Leute) meinen, sich über die komplette Breite auf einer Stufe breit zu machen. Ob man sie dann anrempelt, anbrüllt oder sogar umrennt, glaube ich nicht, zumindest würde ich soetwas nie machen. Ich nehm mir dann einfach die Zeit und bleib hinter den Schläfern reumütig stehen, natürlich auf der linken Seite, um zu signalisieren, dass ich bei denen endlich vorbei will, dies ich dann bei der nächsten Möglichkeit in die Tag umsetze.

Autos und Hunde sind in Deutschland heilig??? Autos aufjeden Fall, aber Hunde??? Keine Ahnung ich hab keinen und werde wohl auch nie einen haben, dies wurde mir aber mehr oder weniger in die Wege gelegt, dass ich mir nie einen zulegen kann/darf. Dann noch der vorletzte Punkt, wir und die Wurst, diese man zur Not auch ohne Brot isst. Wieso zur Not, man(n) braucht doch keine Brot damit eine Wurst schmeckt. Im Gegenteil, es ist mir sogar meistens lieber, bewusst auf das Brot zu verzichten, aus anderen persönlichen Gründen, aber ich hoffe mal, dieses Problem gilt nicht für die Mehrzahl der 82,6 Millionen Deutschen Staatsbürger.

Das wars jetzt erstmals mit’n Schlusslicht über die USA-Reiseführer, weiter geht’s mit China, dem Land der Olympischen Sommerspiele 2008.

Dort heißt es: Komplimente sind eine Beleidigung für Deutsche. Naja, kommt drauf an was für welche und zu welchem Anlass. Weiter heißt es, dass man in der Öffentlichkeit nie flüstern sollte, dass mache uns nur Misstrauisch. Aha, Misstrauisch soll dies machen, wirklich? Es ist schließlich nichts ungewöhnliches, wenn 2 jüngere weibliche Mitmenschen sich was zuflüstern, passiert hier alle Tage. Jedoch ist es schon etwas komischer, wenn sich mittelältere Frauen und männliche Mitmenschen sich was zuflüstern. Wenn dann eher kurz von der Gruppe weggehen und es etwas leiser normal sagen, aber nicht zum Ohr hingehen und ganz leise dort was reinflüstern. Sowas ist wie das Händchen halten, eine rein weibliche Angwohnheit. Wenn 2 Männer Händchen halten würden, hieße es gleich (ggf. zurecht) sie wären schwul, bei 2 Frauen ist soetwas jedoch nichts ungewöhnliches und keinen stört es wirklich, zumindest mir nicht.

Man sollte Deutsche auch nie anstarren, heißt es weiter, dies bedeutet, man hätte was gegen Sie. Hhm, dieser Satz hat irgendwie was wahres. Oder ist es euch Recht wenn euch jemand bemerkbar die ganze Zeit anstarrt??? Mir nicht, anschauen wenn man mit einen redet ist was anders, aber dann dauerhaft auch danach und davor, regelrecht mit den Augen einen verfolgen??? Nein, danke.

Milch zum Frühstück? Pfui Teufel

Hier hat das in Nanjing erschienene Buch „Deutschland für Insider“ recht, Milch zum Frühstück? Pfui Teufel! Zumindest gilt dies auch für mich, aber hej, ich trink auch keinen Kaffee und andere könnten sicherlich dafür sterben . Also wer meint, mit Milch zum Frühstück besser durch den Tag zu kommen, der soll seine Dosis Milch am Tag halt einfach weiterhin trinken. Jetzt wo sich der Milchpreis wieder stabilisiert hat, ist dies doch kein Problem.

USA, China, jetzt kommt Japan. Natürlich geht’s hier um unsere Autos. So werden wir dort gleich mit „Autokönigreich Deutschland“ angesprochen und jeden Japaner das Fahren auf deutschen Straßen ans Herz gelegt. Wir halten uns nämlich alle so gut an die Verkehrsregeln (Naja, bei den Geschwindigkeitsbegrenzung fährt das Großteil mindestens 10 km/h zu schnell, ich nicht), dass es überhaupt keine Probleme geben sollte, gut die Verkehrschilder zu entziffern, könnte für die Japaner ein kleines Problem sein, aber naund, die Zahlen kann man doch lesen und ob man nun nach Hamburg will und nach München fährt, ist doch scheißegal. So lernt der Japaner zumindest die Deutsche Landschaft kennen und unterstützt auch noch die Deutsche Wirtschaft durchs unplanmäßige Tanken, was wiederum Steuergeld abwirft. Auf Vox kam mal vor Jahren eine Reportage über das Thema, dass in Japan extra Reisen nach Deutschland angeboten werden, um mal mit 200 km/h auf ner Autobahn zu fahren. Mein Topwert liegt zwar noch etwas drüber, bei ca. 225 km/h, mit der Fahrschule ;)  und natürlich zwischen Erlangen und Bamberg auf einer nicht beschränkten Autobahn, aber wieso mal nicht einmal im Leben aus’s Gaspedal richtig drauf drücken. Ich glaub in Japan darf man nur mit 100 km/h auf den Straßen fahren, also kein Wunder.

Neben den Autobahnen wird hier auch noch das gute, traditionsreiche Deutsche Bier ans japanische Herz gelegt. Jaja, das gute Deutsche Bier, mit Ausnahme einiger Brauereien, Namen will ich jetzt hier keine nennen, die aber alle noch besser schmecken als etliche ausländische Brauereien (die ich schon probiert habe), kann man dies Aussage des Reiseführers schon mit einen „Recht hast“ nur mehr als bejaren. Er weist auch noch ausdrücklich darauf hin, dass es nicht nur auf’m Oktoberfest Bier gibt, sondern überall und man sollte sich doch mal auf eine „Bier-Tour“ begehen dazu jedoch die 3 Begriffe „Guten Tag, Dankeschön und Prost“ erst vorher etwas lernen, damit man sich ja auch etwas unterhalten kann ;) .

Bis jetzt hat mir die Japanische Beschreibung am besten gefallen, aber es kommen ja noch 2, weiter geht’s mit Spanien, wo ich erst letzten Sommer war, vielleicht stell ich auch mal ein paar Bilder online, mal schau’n.

Im Spanischen Reiseführer wird erstmals aufs Deutsche Wetter eingegangen. Man sollte mit allem rechnen, Regen, Sonnenschein und sogar Schnee. Ok, ich gibt’s ja zu, auf Schnee im Sommer weist uns dieser Reiseführer nicht hin, jedoch auf sehr wechselhafte Bedingungen, dass das Wetter innerhalb von Minuten von 35°C Sonnenschein auf 10°C Regen wechseln kann, usw.. Weiterhin wird angemerkt, sollte man in Deutschland essen gehen, den Satz “Stimmt so“ zuvor zu paucken. Denn in Spanien zahlt man erstens nie getrennt, sondern gemeinsam (auch neu für mich), sondern lässt das Trinkgeld auch einfach auf dem Tisch liegen.

Vor der Abfahrt nach Deutschland sollte man das Hände schütteln trainieren, denn sowas kennen die Spanier nicht so richtig. Nicht das im Nachhinein noch die Hand abfällt ;) . Der letzte Punkt ist natürlich der Wein, in Spanien wird dieser u. a. in 10 Liter Kanister im Supermarkt (z. B. Aldi Nord) verkauft und aus normalen Gläsern getrunken, in Deutschland hingegen eigentlich nur in Flaschen gekauft und mit Weingläsern getrunken.

Im 5. Teil, diesmal über Großbritanien unterrichtet uns nun Alfred Schmit, vom SWR, über die Verhaltenstipps für Deutschlandreisende auf der Insel. Hier wird erstmals aufs Bier eingegangen, die Qualität und Auswahl, wären weltweit einmalig, Recht hat er, mit 1200 Brauereien ist Deutschland eben ein Biertrinkerparadies. In Bamberg gab’s mal das Bierdioplom, dies bedeutete, man hätte von jeder Brauerrei 1 Bier an einen Tag trinken gemüsst, von jeder Brauerei hat man dann einen Stempel bekommen und am Ende eine Urkunde mit dem Bamberger Bierdiplom. Leider wurde es dann abgeschafft, weil sich immer mehr bei den letzten Gaststätten übergeben haben. Inoffiziel kann man dies natürlich weiterhin machen, am besten mit Errinnerungsfoto in jeder Brauerei. Das Bier in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz soll laut den Britten auch süßer und sanfter sein, kann ich jedoch weder bejaren noch beneinen. Habe noch nie ein Badenwüttenbergisches Bier getrunken, aufjeden Fall nicht bewusst, vielleicht sollte ich dies auch mal nachholen, aber Bamberger Bier schmeckt doch super, also gibt’s keinen Grund zu wechseln :)

Nach dem Ausflug in die Bierlandschaft kommt jetzt nicht wie in Japan das Autofahren, nein diesmal kommt der Hinweis mit dem Sie/Du-Problem. Natürlich ist Sie eher angebrachtet, da ein Du ältere Leute vielleicht als Beleidigung sehen, aber ist dies wirklich so??? Gute Frage, mich stört ein Du nicht, auch wenn ich die Person nicht kenne, aber ich zähle ja zu den angesprochenen Ausnahmen:

Nur junge Leute und Studenten würden das nicht als unhöflich empfinden.

Aber egal, es gibt eigentlich keine feste Regelung, wann man Sie bzw. Du sagen darf, sowas muss man ausprobieren und selber erkennen, z. B. wird kaum einer in einen Internetforum mit Sie angesprochen, dort ist man ja Mitglied einer Gemeinschaft und kennt sich zwar nicht persönlich, jedoch doch schon ganz gut. Anders ist es wieder bei E-Mail, hier wird schon oft die Sie-Form verwendet, da man hier die Personen oft auch nicht enger kennt.

Ist Deutschland lockerer und offener geworden??? Ja, nein??? Ich sage beides, ja, da die heutige Jugend nicht mehr so streng mit Sitten umgeht wie die frühere und nein, weil die jetzigen Eltern der Jugend, noch genauso ist wie während ihrer Jugendzeit. Das einzige was sich geändert hat, das die strengere Großelterngeneration langsam immer weniger wird, und die lockerere und offenere jüngere Generation immer mehr Zuwachs bekommt.

Noch ein kleiner Tipp am Rande, die Schlusslichter von tagesschau.de sind wirklich immer sehr interessant. Wo bekommt man sonst mit, dass z. B. in Holland drei Viertel der 1,5 Millionen aus Ärger über ihren Nachbarn, umziehen.

 Linksammlung:

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Dietmar Hopp – Der unverdiente Hass

Oktober 7, 2008

Dietmar Hopp – 68 Jahre alt – hat so ein Leben nicht verdient. Ein Leben voller Hass, ein Leben voller Drohungen. Was hat dieser Mensch nur angestellt, um so angesehen zu werden??? Eigentlich nicht viel. Diemar Hopp, geboren am 26. April 1940 in Heidelberg, absolvierte erst das Gymnasium (sicherlich nichts ungewöhnliches), dann ein Studium der Nachrichtentechnik bis 1966 in Karslruhe und schließlich fand er als ausgebildeteter Diplom-Ingenieur bei IBM seine erste Anstellung als Systemberater in Mannheim. 

Nach 4 Jahren IBM gründete er zusammen mit ehemaligen Kollegen, namens Hasso Plattner, Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hecotr und Klas Tschira, 1972 das Softwarenternehmen „Systemanalyse und Programmentwicklung“. 1988 dann in die SAP AG umbenannt.

Viele dachten sicherlich, dass Dietmar Hopp alleine SAP gegründet und aufgebaut hat, dies war aber nicht so. Deswegen lohnt sich doch auch mal einen kurzen Blick auf die anderen 4 Mitgürnder zu werfen:

  • Hasso Plattner: Deutscher Unternehmer, gründete 1998 das „Hasso-Plattner-Institut“ für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam (Bereits über 200 Millionen Euro beträgt sein persönliches Engagement dabei)
  • Claus Wellenreuther: Leider keine weiteren Infos gefunden :(
  • Hans-Werner Hector sponserte Teile seines Vermögens in den kulturellen Bereich sowie der medizinischen Forschung, dafür erhielte er, zusammen mit seiner Frau Josephine Hector, am 19. Sptember 2003 das Bundesverdienstkreuz. Außerdem startete er 2001 die „Hector-Seminare“, dies ist ein Projekt für die langfristige Hochbegabtenförderung in den 4 Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Bis jetzt existieren die in 3 Ballungsräumen: Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg.
  • Klaus Tschira gründete 1995 die „Klaus Tschira Stiftung“, um die Naturwissenschaften, die Informatik und die Mathematik zu fördern. 1997 wurde von ihm die „European Media Laboratory“, ein Institut für angewandte Informatik, ebenfalls ins Leben gerufen. Als Dank wurde der, von ihn mitentwickelten, Kleinsatelliten DIVA nach ihm benannt. Im April 2000 entdeckte dieser den Kleinplaneten „KlausTschira“, dieser kreist in einer Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter um die Sonne.

Aber um zurück zu Dietmar Hopp zu kommen, von 1988 bis 1998 war er Vorstandsvorsitzender der SAP AG, die inszwischen über 51000 Mitarbeiter beschäftigt. Bis 2003 weiterhin noch Vorsitzender des Aufsichtsrates und bis Mai 2005 dort einfaches Mitglied. 2006 hielt Hopp noch 9,96% der Aktien von der SAP AG. 1995 gründete Hopp eine der größten Stiftungen Europas, die Dietmar Hopp Stiftung. Dieser er !!!70%!!! seiner SAP-Akten (ca. 28 Millionen Stück) überschrieb, dies entspricht einen Wert von ca. 4 Milliarden Euro. Aufgaben der Stiftung sind Förderungen in Bereichen Sport, Medezin, Bildung und Soziales.

Nach seinen Rückzug von SAP ist Hopp u. a. Haupteigentümer von Actris sowie der InterComponentWare AG geworden. Für die von November 2002 bis September 2005 gebaute SAP-Arena streckte Dietmar Hopp die Baukosten in Höhe von 70 Millionen Euro, auf eigenes Risiko, zinslos vor. Die Stadt Mannheim bezahlt die Baukosten in Raten zurück. Nach Ablauf der 30 Jahre geht die Arena dann in das Eigentrum der Stadt Mannheim über. Darüberhinaus wurden die beiden Trainingshallen, von der Dietmar-Hopp-Stiftung selbst finanziert. U. a. finden in der SAP-Arena die Heimspiele der Adler Mannheim (DEL) und des Handballvereins Rhein-Neckar-Löwen statt.

Er setzt sich u. a. auch für die Förderung des Sportnachwuches im Goflen (beim Golf Club St. Leon-Rot), bei den Adler Mannheim, den Rhein-Nacker Löwen und den FV Lauda (Fußball, Verbandsliga Nordbaden) ein. 1999 finanzierte Hopp das Stadion in Hoffenheim, wo Hoffenheim bis zur Spielzeit 2007/08 seine Heimspiele austrug. 2006 kündigte Hopp den Bau einer neuen Heimstädte, die Rhein-Neckar-Arena, gegenüber vom Auto- und Technikmusum Sinsheim, an der A6, an. Dieses Stadion ist ein komplett privat finanziertes Projekt von Dietmar Hopp, das auch Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 wird. Die Baukosten betrugen ca. 60 Millionen Euro. Ab der Rückrunde 2008/09 sollen dort die Heimspiele der 1899 Hoffenheim stattfinden.

Nebenbei unterstützt er auch noch medizinische Projekte sowie weiteres. Z. B. beschützte er im Januar 2007 mit einer persönlichen Spende von 300000 Euro den SV Waldhof Mannheim vor einer drohenden Insolvenz, nebenbei schenkte er Waldhof Mannheim noch 3 Millionen, aus seiner Stiftung, für den Bau und den Unterhalt eines neuen Jugendstützpunktes.

Darüber hinaus, bezahlt er weiterhin in Deutschland Steuern, er baut in Deutschland, er investiert in Deutschland. Anders als wie andere Milliardäre flüchtet er nicht über die Grenze in die Steuerparadiese. Nein, er unterstützt Deutschland und treibt nebenbei auch noch die Wirtschaft an. Also wieso wird dieser Mann so Niedergemacht, eigentlich müsste man Ihn ein Denkmal bauen. Oder wäre es uns alle lieber, wenn er sein Geld für sich behalten würde, ggf. noch in die Schweiz ziehen würde und Deutschland den blanken Hintern zeigt???

Dann würden Fans der Adler Mannheim oder der Rhein-Neckar-Löwen wieder jeden Tag bei der Stadt anklopfen, wie es mal mit einer neuen Halle aussieht, so wie es die Telekom Baskets Bonn jahrelang gemacht haben. Seit den Finalspielen 2007/08 spielen diese nun in den neu gebauten, u. a. durch Spenden finanzierten, Telekom-Dome.

Aber zurück zu 1899 Hoffenheim. Der aktuelle Tabellenzweite ist für Dietmar Hopp nicht nur ein zig beliebiger Verein wie jeder andere, sondern er kickte selber in seinen Jugendjahren dort als Stürmer. Also wieso wird sowas so kritisch gesehen, er unterstützt doch nicht irgeneinen Verein, sondern seinen Verein, mit dem er schon jahrelang innerlich verbunden ist. Gut, nur dank seiner finanziellen Unterstützung konnte Hoffenheim innerhalb von 18 Jahren von der Kreisliga A in die höchste deutsche Spielklasse aufsteigen. Aber immerhin hat er eine Bindung zu seinen Verein und hat z. B. kein Los gezogen, welchen Verein er den nun finanziel unterstützt, wie es wohl einige Menschen in England gemacht haben könnten.

Von 2001/02 bis 2006/07, größtens Teils unter Leitung des aktuellen Co-Trainer der Deutschen Nationalmannschaft, Hans-Dieter Flick, kämpfte sich Hoffenheim langsam aber sicher in Richtung dem Profifußballgeschäft. Ganze 6 Jahre hat also der Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Liga gedauert, also eigentlich nichts ungewöhnliches. Der Aufstieg wurde dann mit den Ex-Schalketrainer Ralf Rangnick gefeiert, der selber sagt, dass er in Hoffenheim das machen soll, was er auf Schalke verboten bekommen hat. Nachdem anfänglich etwas stotternden Durchlauf von der Regionalliga in die Bundesliga, wurde Dietmar Hopp immer mehr gehasst, u. a. mit Banner und Sprechchören wurde er verhöhnt.

Bis zum Heimspiel in Dortmund passierte nicht viel, aber dann kam es um so schlimmer:

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/hoffenheim/2008/09/23/hetze-gegen-dietmar-hopp/fans-mit-hass-plakat-10414068-kg.jpg

Mit der Unterschrift „Hasta la vista Hopp“ wurde dieses Plakat zum Synonym der Hopp-Beleidigungen. Jedoch ist dies nicht nur eine Beleidigung gewesen, sondern eine Auffordrungen zum Totschlag bzw. -schuss. Daraufhin zeigte Dietmar Hopp den 19-jährigen BVB-Fan an, zu Recht oder zu Unrecht, darüber kann diskutiert werden. Nur wieso hält man so ein Plakat überhaupt hoch und wie ist es ins Stadion gekommen??? Wer so ein Plakat hochhält, der hat es irgendwie nicht anders verdient, auf der anderen Seite wiederum, wurde dadurch fast die ganze Zukunft des 19-jährigen in den Sand gesetzt.

Am vergangenen Sonntag dann im DSF Doppelpass die Erklärung und das überraschende Angebot von Dietmar Hopp zu diesem Vorfall. Man hat bewusst gewartet mit der Strafanzeige, bei einer persönlichen Entschuldigung, hätte man gerne dadrauf verzichtet. Auch besteht immer noch für den 19-jährigen BVB-Fan die Chance, nach Hoffenheim zu kommen und sich persönlich zu über den Vorall zu entschuldigen. Danach wird die Strafanzeige sofort zurückgezogen. Als kleiner Tipp, falls du dies hier zufällig liest, mach es, oder willst du deine ganze Zukunft, durch einen Eintrag im Führungszeugnis, dadurch verbauen???. Darüberhinaus sprach Hopp auch noch über das Plakatverbot gegen ihn. Hoffenheim hat damit nichts zu tun, dies gesieht nicht durch eine Bitte von 1899 Hoffenheim, im Gegenteil, Hoffenheim hält sich bewusst aus seuchen Sachen heraus, um nicht unnötig ins Gespräch über das Thema zu kommen. Sollten also ab sofort Banner wie „Hopp(e) Hopp(e) Reiter, wenn er fällt dann schreit er“ im Stadion verboten sein, dann wendet euch doch mal nicht mit Wutgeschrei an Hopp bzw. Hoffenheim, sondern ruft bei eu’ren Heimverein an, und fragt was dies überhaupt soll und welcher Sinn dahinter steckt.

Also Leute, ich weiß nicht was viele gegen Dietmar Hopp und 1899 Hoffenheim haben, Hoffenheim ist zumindest aus eigener Kraft aufgestiegen und haben sich die Lizenz nicht von einen finanziell angeschlagenen höherklassigen Verein erkauft, wie es u. a. in der Basketball Bundesliga, z. B. von Köln und Frankfurt, praktisiert wurde. Diemter Hopp investiert sein Geld in Deutschland und für Deutschland, er zahlt Steuern hier, wohnt hier, kauft hier ein, hilft durch diverse Bauvorhaben der Wirtschaft und wie danken wir es Ihm???

Durch Anti-Hopp-Geschrei und negative Stimmung gegen Ihn. Denkt mal darüber nach, was der Scheiß überhaupt bringen soll, außer das abschreckende Beispiel, dass ein Milliardär sein Geld lieber nicht der Bevölkerung zurückgeben soll, sondern damit still und leise den Tot immer näher kommen soll, am Besten dann noch im Ausland. Ist dass das Ziel, was ihr alle wollt??? Dadurch tut ihr wirklich keinen einen Gefallen. Dietmar Hopp ist auch nicht als Milliardärssohn geboren, sondern hat sich sein Vermögen, gut auch mit Glück aber vor allem, mit Können selber aufgebaut und so wie er sich in diversen Interviews die letzten Jahre in verschieden Branchen gab, ist er sicherlich ein ganz netter Mensch, der sein Glück mit uns teilen will. Ich würde ihn z. B. auch gerne mal persönlich kennen lernen, leider wird sich dafür wohl kaum eine Möglichkeit finden.

Vielleicht gewinnt Hoffenheim, dank Dietmar Hopp, in einigen Jahren den Uefa Cup oder sogar die Champions League, schießt Topteams wie Manchester United oder Chelsea London mit mehreren Toren unterschied wieder zurück auf die Insel. Wieso nicht??? Dadurch könnte Deutschland vielleicht auch endlich wieder den 4. Champions League Platz zurückerobern. Aber bis dorthin wird es wohl noch Jahre dauern, sollte so etwas überhaupt eintreten. Ich wünsche 1899 Hoffenheim diese Saison mindesten einen Uefa Cup Platz, damit Sie nächste Saison auf internationaler Ebene den deutschen Fußball würdig vertreten können und nicht, wie heuer, Dortmund folgen, mit einen 1. Runden-AUS.

Wie immer, Rechtschreibfehler bitte nicht so streng sehen ;)

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03. Oktober 2008 – 18 Jahre Deutsche Einheit

Oktober 3, 2008

Die Deutsche Einheit wurde heute volljährig. Eigentlich sollte dies Jahr für Jahr ein Tag zum Feiern und zum Nachdenken sein. Nachdenken über was? Exakt mit dieser Frage hat sich heute die SWR-Korrespondentin Birgit Wentzien beschäftigt. In Ihrem tagesschau.de-Artikel über einer Studio um das Schülerwissen über die DDR, „Die Mauer? War da was?“. Leider muss ich Ihr mehr als Recht geben. Und dazu brauchte ich keine Studio der Freien Universität Berlin, ich habe dies selbst miterlebt.

Sie schrieb u. a. über den 16-jähirgen Rainer, der sein Wissen über die DDR aus Erzählungen des Vaters und der Oma bekam. Oder über die 1 Jahr jüngere Susanne, sie weiß zwar selber nicht wirklich viel über die DDR, jedoch wurden bei ihr zumindest die Anfangsthemen der DDR und des Mauerfalls in der Schule behandelt. Anders war es bei mir auch nicht, im Gegenteil, es wurde meines Erachtens nach bewusst die 2-teilung Deutschlands weggelassen, ähnlich war dies bei mir auch beim 2. Weltkrieg, wo wir zwar einen 30 minütigen Film darüber geschaut haben, jedoch für genaueres keine Zeit mehr war, da sich das Schuljahr schon erdrohlich Nahe dem August zugewannt hat.

Und woher soll man dann auch das Wissen herbekommen, ich wüsste heute sicherlich auch noch nicht, hätte ich komplett auf Internet-Nachrichtenseiten verzichtet, wann die DDR überhaupt gegründet worden ist, welche Staatsform oder was für Umweltprobleme die DDR hatte. So kann ich die Meinung des Autor der Studio, namens “Klaus Schröder“, nur bejaren, er sagte nämlich:

„Der Alltag wird sehr wohl weitererzählt, während die Herrschaftsformen, die in der Wissenschaft stärker behandelt wurden, überhaupt nicht weitererzählt werden.“

„Die Schüler wissen nichts Konkretes über die DDR. Sie wissen weder etwas über die Umweltprobleme, noch wissen sie etwas über die Todesstrafe oder die Vermögensverhältnisse. Sie bilden sich ein Urteil, ohne ein Wissen zu haben. Das haben wir bemängelt.“

Mit diesen Aussagen hat er mehr als 100% Recht! Die Schüler wissen nur, was dort im Alltag geschah, was Ihre Eltern, Ihre Großeltern Ihnen mit auf den Weg gegeben haben, mehr nicht. Anders war es bei mir auch nicht. Weiter heißt es über die Schulen:

„Die Institution Schule, in einigen Fällen auch die Hochschulen, behandelt das Thema nicht. Das ist das Problem. Wir haben in allen Lehrplänen vorgesehen, dass das geteilte Deutschland und die DDR behandelt werden sollen. Wenn dann zwei Drittel bis drei Viertel der Schüler sagen, die DDR komme im Unterricht nicht vor, dann müssen wir fragen, wie sein kann. Warum weigern sich Lehrer, diesen Stoff zu behandeln?“

Ich kann jetzt nur schreiben wie es bei mir war. Am Anfang des Schuljahres, erklären die Lehrkräfte des jeweiligen Faches immer den Stoff, welcher lt. Lehrplan eigentlich in diesem Schuljahr vermittelt werden muss. (Natürlich erst ab der 8. aufwärts und nur in vermeintlichen Nichtprüfungsfächer, wie z. B. Geschichte). So wird am Anfang besprochen, was aufjeden Fall gemacht werden muss und dann haben wir die Wahl, entweder diesen Stoff langsam mit Klassenausflügen oder schnell und dafür noch weiteren Stoff, der im Lehrplan steht, und natürlich ohne Klassenausflüge. Natürlich ist die Klassengemeinschaft dann geschlossen für 2teres, auch wenn es sicher immer 2 oder 3 Mitschüler gibt, die lieber alles erfahren wollen, aber diese melden sich dann meistens auch nicht zu Wort, bzw. werden überstimmt. Auch wenn alles sicherlich besser wäre, nur wieso unnötig Stress haben?

Auch folgenden Satz seitens Klaus Schröder ist sehr interessant:

„Für die DDR kann man sehr gut zeigen, dass es eine fiktive, eine rekonstruierte DDR ist, die zurückgesehnt wird. In die wirkliche DDR will kaum jemand zurück.“

Recht hat er, immer mehr wünschen sich die Mauer zurück, sei es im Fußballstadion mit Fangesängen: „Baut die Mauer auf“, um nicht mehr in den Osten des Landes seinen Club begleiten zu müssen, oder nun auch schon bei Wahlen, dies zeigt sich vorallem schon selber in der ehemaligen DDR. Jedoch glaube ich kaum, dass sich so einen Zustand wie damals überhaupt noch ein normaler Deutscher Mitbürger ernsthaft wünscht. Jahrelang war es das Ziel Deutschlands, ein vereinigtes Land zu werden, und nun 18 Jahre später dies.

Dann noch der Schluss, bin zwar ziemlich genau 6 Monate vor dem Ende der DDR geboren, jedoch kann ich mich an kein Deutschland ohne der DDR errinnern und selber auch nicht vorstellen. Somit passt das Ende auch über mich:

Aus Schülern werden Wähler. Die Erstwähler der Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres wurden nach dem Mauerfall geboren, waren sieben Jahre alt, als die Kanzlerschaft Helmut Kohls endete. Für sie ist selbst die rot-grüne Bundesregierung schon Geschichte ist. Es wird eine Herausforderung sein, sie im Mammut-Wahl-Jahr für 60 Jahre Bundesrepublik und 20 Jahre Mauerfall zu interessieren. Ein Titel für dieses Informations-Programm könnte lauten: „Wie wir wurden, was wir sind.“

Zwar habe ich bereits bei den Bayerischen Landtagswahl mitgewählt, anders als wie über 40% der Bayerischen Bevölkerung (Nimmt euer Wahlrecht ernst und lasst es nicht verfallen!!!), aber auch die Wahlen 2009 werden meine ersten um den Bundeskanzlerposten. Wen ich wähle und wen nicht, bleibt natürlich mein Geheimnis, jedoch kann man sehr viele Parteien ausschließen, wenn man meine Beiträge in diversen Foren darüber etwas verfolgt bzw. verfolgt hat.

Dies erstmals darüber, auf der tagesschau.de-Seite gab’s dann auch noch 27 Bilder über den Fall der DDR. Auch hier war ich teilweise verwundern, Vorallem beim 12. Bild, dieses Bild wird sehr oft benutzt, wenn es um den Mauerfall geht, jedoch das dieses Bild vom 31.12.1989 stammt, habe ich nicht gewusst. Auch das die DDR-Geldscheine 1 zu 1 in die D-Mark am 01. Juli 1990 umgetauscht worden sind, war mir bis heute fremd.

Interessant ist auch dieser Bericht auf welt.de, über den letzten DDR-Grenzbahnhof. Ich selber bin auch dafür, dass man nicht alles niedermachen soll was mit der DDR verbunden wird, dies ist auch ein Teil von Deutschland, auch wenn es viele nicht mehr wahr haben wollen. Sowas ist auch immer ein Ort zum Nachdenken, wir dürfen nicht vor der Vergangenheit weglaufen, wir müssen darüber hinwegkommen, dass die deutsche Vergangenheit nicht nur Lichtblicke, sondern auch Rückschritte hatte.

Also Leute informiert euch über den 03. Oktober, dies ist der wichtigste Tag Deutschlands. Auch etwas enttäuscht bin ich von den TV-Sendern, vorallem den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Wieso läuft heute im Ersten oder im ZDF nicht mindestens eine Doku über die DDR bzw. den Fall der DDR. Aber nein, nichts läuft. Eigentlich eine Schande für Deutschland, dass jetzt auch schon die öffentlich-rechtlichen Sender die Vergangenheit mit dem wichtigsten Punkt Deutschland nahezu verschweigen.

Nachtrag: Aber zum Glück wird der 03. Oktober nicht schon als Wahlkampfplattform „vergewaltigit“, der in den letzten Tag leider immer mehr an Überhand erhält, wie z. B. hier nachzulesen ist.